Ohrekzem: Ursachen, Diagnose & Behandlung in Wien

Das Wichtigste zu Ohrekzemen in Kürze

Was ist ein Ohrekzem und wie entsteht es?

Ein Ohrekzem ist eine entzündliche Hautveränderung, die durch äußere oder innere Einflüsse ausgelöst wird.

Die Haut im Gehörgang ist besonders empfindlich und reagiert sensibel auf Reizungen oder Belastungen. Häufig sind trockene Ohren, die durch übermäßige Reinigung oder falsche Pflege entstehen, der Ausgangspunkt für ein Ekzem. Auch Allergien, Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder äußere Einflüsse wie das Tragen von Hörgeräten können die Schutzfunktion der Haut beeinträchtigen.

Wenn die Ohren innen jucken oder schuppen, ist das oft ein erstes Warnsignal. Bleibt ein Ohrekzem unbehandelt, können sich die Symptome verschlimmern und zu einer schmerzhaften Gehörgangsentzündung (Otitis externa) führen.

Häufige Ursachen eines Ohrekzems:

Übermäßige Reinigung der Ohren mit Wattestäbchen

Aggressive Reinigungsmittel oder Pflegeprodukte

Allergien, z. B. gegen Metalle oder Kosmetika

Neurodermitis oder Schuppenflechte

Tragen von Hörgeräten oder Ohrstöpseln

Umweltfaktoren wie trockene Luft oder häufige Feuchtigkeit (z. B. beim Schwimmen)

Symptome eines Ohrekzems: Daran erkennen Sie die Erkrankung

Die Symptome eines Ohrekzems sind vielseitig und können je nach Ausprägung unterschiedlich stark ausfallen. Typische Beschwerden umfassen:

Diese Beschwerden können die Lebensqualität erheblich einschränken, da sie nicht nur unangenehm sind, sondern auch zu Ohrentzündungen führen können.

Prävention: So schützen Sie Ihre Ohren vor einem Ekzem

Einem Ohrekzem lässt sich oft durch einfache Maßnahmen vorbeugen. Wir empfehlen:

  • Vermeiden Sie übermäßige Reinigung der Ohren, insbesondere mit Wattestäbchen.
  • Nutzen Sie milde Pflegeprodukte, die speziell für empfindliche Haut geeignet sind.
  • Halten Sie die Ohren trocken, insbesondere nach dem Schwimmen oder Duschen.
  • Lassen Sie bei anhaltendem Juckreiz im Ohr oder trockenen Ohren frühzeitig eine Abklärung in unserer HNO-Praxis in Wien durchführen.

Behandlungsmöglichkeiten für ein Ohrekzem

In unserer HNO-Praxis in Wien legen wir besonderen Wert auf eine individuelle Behandlung, die Ihre Beschwerden gezielt lindert und die Hautbarriere stärkt. Nach einer gründlichen Untersuchung des Gehörgangs erstellen wir einen auf Sie abgestimmten Therapieplan.

Medizinische Maßnahmen

  • Reinigung des Gehörgangs: Sorgfältige Entfernung von Schuppen, Krusten und überschüssigem Ohrenschmalz.
  • Feuchtigkeitsspendende Salben oder Tropfen: Diese helfen, die Haut zu beruhigen und Entzündungen zu lindern.
  • Entzündungshemmende Medikamente: In schweren Fällen können spezielle Cremes oder Tropfen mit Kortison oder Antibiotika erforderlich sein, um die Symptome effektiv zu behandeln.

 

Es ist wichtig zu beachten, dass die Behandlung von Ohrekzemen oft eine dauerhafte Pflege und Überwachung erfordert. Betroffene sollten regelmäßig ihren Arzt oder ihre Ärztin aufsuchen, um den Behandlungsplan bei Bedarf anzupassen und die besten Ergebnisse zu erzielen. Das frühzeitige Erkennen von Symptomen und das schnelle Handeln können dazu beitragen, das Fortschreiten des Ekzems zu verhindern und die Lebensqualität zu verbessern.

Hausmittel bei einem Ohrekzem: Was hilft wirklich?

Neben der medizinischen Behandlung gibt es einige bewährte Hausmittel, die die Beschwerden eines Ohrekzems lindern können. Diese sollten jedoch immer mit einem HNO-Arzt oder einer HNO-Ärztin abgesprochen werden, um eine Verschlimmerung zu vermeiden.

Effektive Hausmittel bei einem Ohrekzem:

  • Lauwarmes Oliven- oder Kokosöl: Diese natürlichen Öle spenden Feuchtigkeit und beruhigen die gereizte Haut. Ein Tropfen reicht aus, um das Ohr sanft zu pflegen.
  • Kamillentee-Kompressen: Kamille wirkt entzündungshemmend und beruhigend. Eine mit Kamillentee getränkte Kompresse kann auf das Ohr gelegt werden, um Reizungen zu lindern.
  • Aloe-Vera-Gel: Reines Aloe-Vera-Gel kühlt die Haut und spendet intensive Feuchtigkeit.
  • Milde Salzlösung: Ein sanfter Spülgang mit physiologischer Kochsalzlösung kann Schuppen und Verkrustungen entfernen.

 

Bitte beachten Sie, dass Hausmittel nur unterstützend wirken und bei stärkeren Symptomen eine ärztliche Behandlung notwendig ist.

Regelmäßige Kontrolltermine für Ihre Ohrgesundheit

Wenn Sie unter juckenden Ohren, einem Ekzem der Ohren oder wiederkehrenden Beschwerden wie trockenen, schuppenden Ohren leiden, ist eine regelmäßige Kontrolle beim HNO-Arzt oder der HNO-Ärztin entscheidend. Bei HNO21 in Wien-Floridsdorf nehmen wir uns Zeit für eine ausführliche Diagnostik und Betreuung. Wir helfen Ihnen, die richtige Pflege zu finden und Ihre Ohren langfristig gesund zu halten.

Dr. Stefan Edlinger: Ihr HNO-Spezialist in Wien

Als erfahrener HNO-Arzt bietet Ihnen Dr. Stefan Edlinger eine umfassende Diagnostik und Therapie für Ohrekzeme, Gehörgangsentzündungen (Otitis externa) und verwandte Beschwerden. Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis und profitieren Sie von individueller Betreuung und maßgeschneiderten Lösungen für Ihre Ohrgesundheit. So können Sie den Alltag wieder ohne juckende Ohren, Juckreiz im Ohr oder schuppende Haut genießen.

Häufige Fragen zu Ohrekzemen

Wodurch entsteht ein Ohrekzem?

Ein Ohrekzem kann durch äußere oder innere Einflüsse ausgelöst werden. Häufige Ursachen sind übermäßige Reinigung mit Wattestäbchen, aggressive Produkte zur Reinigung oder Hautpflege, Allergien (z. B. gegen Metalle oder Kosmetika), Neurodermitis oder Schuppenflechte sowie das Tragen von Hörgeräten/Ohrstöpseln; auch trockene Luft oder häufige Feuchtigkeit (z. B. Schwimmen) können begünstigen.

Zu den typischen Symptomen zählen anhaltender Juckreiz (oft tief im Gehörgang), trockene Haut und Schuppenbildung, Spannungsgefühl sowie Rötungen oder kleine Hautrisse. In ausgeprägteren Fällen können auch Krusten oder kleine Wunden auftreten.

Bei einem Ohrekzem ist der Facharzt bzw. die Fachärztin für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (HNO) die richtige Anlaufstelle, besonders wenn der äußere Gehörgang betroffen ist. In der HNO-Ordination kann das Ohr untersucht, mögliche Auslöser wie Reizungen oder Entzündungen erkannt und eine passende Behandlung eingeleitet werden.

Was kann man gegen ein Ohrekzem tun?

Zu den medizinischen Maßnahmen zählen die sorgfältige Reinigung des Gehörgangs (Entfernung von Schuppen, Krusten und überschüssigem Ohrenschmalz), feuchtigkeitsspendende Salben/Tropfen sowie bei schweren Verläufen entzündungshemmende Präparate (z. B. mit Kortison oder Antibiotika). Als unterstützende Maßnahmen können Hausmittel wie Kamillentee-Kompressen angewandt werden. Hausmittel sollten aber mit dem Arzt bzw. der Ärztin abgesprochen werden und ersetzen bei stärkeren Symptomen keine ärztliche Behandlung.

Ein atopisches Ekzem (auch atopische Dermatitis/Neurodermitis) ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die mit trockener, empfindlicher Haut und Juckreiz einhergehen kann. Häufig tritt sie schubweise auf und kann auch am äußeren Ohr oder im Gehörgang Beschwerden verursachen.

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