Schnupfen (Rhinitis): Hilfe bei verstopfter Nase

Das Wichtigste zu Schnupfen in Kürze

  • Ein Schnupfen – medizinisch als Rhinitis bezeichnet – ist eine häufige Begleiterscheinung einer Erkältung, kann aber auch andere Ursachen haben.
  • Eine verstopfte Nase, rinnende Nase oder ständiges Niesen können den Alltag erheblich beeinträchtigen. Eine umfassende Diagnostik und maßgeschneiderte Therapieansätze sind die Grundlage dafür, auch hartnäckigen Schnupfen effektiv behandeln zu können.
  • Ein HNO-Arzt oder eine HNO-Ärztin kann bei Schnupfen verschiedene Untersuchungen und Behandlungen durchführen.
  • Eine Schnupfen-Behandlung umfasst – je nach Ursache – möglicherweise die Verschreibung von Medikamenten wie Nasensprays, Antihistaminika oder Antibiotika, falls eine bakterielle Infektion vorliegt. Auch Hausmittel wie Inhalationen und Nasenspülungen können Linderung verschaffen. Bei anatomischen Problemen oder Nasenpolypen ist eventuell ein operativer Eingriff sinnvoll.

Ursachen und Formen des Schnupfens

Schnupfen (Rhinitis) kann verschiedene Ursachen haben und in unterschiedlichen Formen auftreten.

Wichtige Fragen für die Unterscheidung von erregerbedingtem Schnupfen und allergischer Rhinitis:

Winter ist Schnupfenzeit: Ablauf einer infektiösen Rhinitis

Bei einem erregerbedingten Schnupfen, wie er insbesondere in der kalten Jahreszeit häufig auftritt, bemerken Betroffene zunächst häufig eine verstopfte Nase. Dies ist anfänglich in vielen Fällen durch Viren bedingt.

Nach wenigen Stunden kommt es zu einer fließenden Nase. Das Sekret ist dabei typischerweise, wie auch bei der Allergie, klar.

Die Betroffenen fühlen sich häufig müde und matt. Zusätzlich können Kopf- und Gliederschmerzen auftreten.

Bakterielle Superinfektion

Nach wenigen Tagen kann es statt zur Besserung zu einer zusätzlichen bakteriellen Infektion (bakterielle Superinfektion) kommen. In der gesunden Nasenschleimhaut werden Erreger durch Flimmerhärchen nach außen befördert. Sind die Zellen mit den Härchen zerstört, bleiben die Bakterien haften und können leicht zu einer bakteriellen Entzündung der Nasenschleimhaut führen.

Das Nasensekret ist nun meist gelblich bis grünlich und zäh. Schmerzen hinter den Augen und im Stirnbereich sowie eine Zunahme der Schmerzen beim Vorneigen des Kopfes können bei einer Mitbeteiligung der Nasennebenhöhlen vorkommen. (Hohes) Fieber mit starkem oder anhaltendem Krankheitsgefühl sind üblich.

Diagnose eines Schnupfens

In unserer HNO-Praxis in Wien-Floridsdorf führen wir eine gründliche Untersuchung durch, um die Ursache Ihres Schnupfens zu identifizieren. Diese Untersuchung kann folgende Schritte umfassen:

  • Anamnese: Wir besprechen Ihre Symptome und deren Verlauf ausführlich.
  • Endoskopie: Mittels moderner Technik können wir Ihre Nasengänge und Nebenhöhlen genau untersuchen.
  • Allergietests: Bei Verdacht auf einen allergischen Schnupfen führen wir entsprechende Tests durch.
  • Bildgebung: Falls notwendig, setzen wir bildgebende Verfahren ein, um tieferliegende Ursachen aufzudecken.

Symptome eines Schnupfens

Typische Anzeichen eines Schnupfens sind:

  • Verstopfte Nase: Erschwerte Nasenatmung und das Gefühl, dass die Nase verstopft ist.
  • Rinnende Nase: Klarer oder zäher Nasenausfluss, oft begleitet von häufigem Schnäuzen.
  • Niesen: Häufiges Niesen, manchmal in Serien.
  • Juckreiz: Kribbeln oder Jucken in Nase und Rachen.
  • Kopfschmerzen: Druckgefühl im Kopf oder in den Nebenhöhlen, oft begleitet von einem Gefühl von Abgeschlagenheit.

Was hilft bei Schnupfen?

Oft bessert sich ein Schnupfen nach wenigen Tagen von selbst. Sollten die Beschwerden besonders stark sein oder sich keine Besserung einstellen, ist ein Besuch beim HNO-Arzt oder der HNO-Ärztin sinnvoll.

Schnupfen-Behandlung in Wien

Je nach Ursache des Schnupfens gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Medikamentöse Therapie: Nasensprays, Antihistaminika oder Kortisonpräparate können Symptome lindern.
  • Hausmittel bei Schnupfen: Wir beraten Sie zu bewährten Hausmitteln wie Inhalationen oder Nasenspülungen, die unterstützend wirken können.
  • Operative Maßnahmen: Bei anatomischen Problemen oder Nasenpolypen kann ein Eingriff sinnvoll sein.
  • Beratung bei Schnupfen bei Babys: Spezielle Empfehlungen für die Behandlung von Schnupfen bei Säuglingen und Kleinkindern.

Dr. Stefan Edlinger und sein Team bei HNO21 verfügen über viel Erfahrung in der Behandlung verschiedener Formen von Schnupfen. Die Expert:innen untersuchen Ihre Nase und Ihre Nebenhöhlen gewissenhaft, um gemeinsam mit Ihnen die Ursache und beste Behandlungsmöglichkeit für Ihren Schnupfen zu finden.

Hausmittel bei Schnupfen: Unterstützung aus der Natur

Neben der medizinischen Therapie können Hausmittel bei Schnupfen helfen:

  • Inhalation mit Kochsalzlösung: Befeuchtet die Nasenschleimhaut und erleichtert das Abfließen des Sekrets.
  • Nasenspülungen: Reinigen die Nase von Sekreten und Allergenen.
  • Warme Getränke: Halten die Schleimhäute feucht und unterstützen das Immunsystem.
  • Anheben des Kopfendes beim Schlafen: Erleichtert die Nasenatmung bei verstopfter Nase.

Bitte beachten Sie, dass Hausmittel die medizinische Behandlung ergänzen, aber nicht ersetzen.

Wann muss man mit Schnupfen zum Arzt?

Sie sollten einen HNO-Arzt oder eine HNO-Ärztin aufsuchen, wenn:

  • Der Schnupfen länger als 10 Tage anhält.
  • Begleitende Symptome wie Fieber, starke Kopfschmerzen oder Gesichtsschmerzen auftreten.
  • Chronischer Schnupfen vorliegt.
  • Schnupfen bei Babys oder Kleinkindern die Atmung oder Nahrungsaufnahme beeinträchtigt. 

Die HNO-ärztliche Abklärung ist wichtig, um Folgeerkrankungen zu verhindern. Zum Beispiel könnte eine nicht erkannte allergische Rhinitis mit einem wiederholt auftretenden bakteriellen Infekt verwechselt werden, zu einer unnötigen Medikation mit Antibiotika führen und bei fehlender richtiger Therapie ein Fortschreiten der allergischen Beschwerden mit einer möglichen Lungenbeteiligung provozieren.

Ihre Vorteile bei HNO21

Leiden Sie unter einer verstopften Nase, einer rinnenden Nase oder chronischem Schnupfen? Wir helfen Ihnen, wieder frei durchzuatmen. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin in unserer HNO-Praxis in Wien-Floridsdorf!

Häufige Fragen rund ums Thema Schnupfen

Was ist Schnupfen und wie entsteht er?

Ein Schnupfen wird medizinisch auch Rhinitis genannt. Es handelt sich um eine Entzündung der Nasenschleimhaut, die häufig durch Viren im Rahmen einer Erkältung oder Influenza ausgelöst wird. Es kann aber auch sein, dass der Schnupfen auf anatomische Veränderungen wie Nasenpolypen oder Allergien zurückzuführen ist.

Bei einer verstopften Nase im Rahmen eines Schnupfens helfen Nasenspülungen mit isotonischer Kochsalzlösung, ausreichend Ruhe und Flüssigkeit sowie die Verwendung von abschwellenden Nasensprays. Achten Sie jedoch darauf, diese nicht länger als einige Tage zu verwenden, da eine übermäßige Anwendung zu einem Rebound-Effekt führen kann.

Die Dauer eines Schnupfens kann je nach Ursache und individuellem Gesundheitszustand variieren. In der Regel dauert ein einfacher, viraler Schnupfen etwa 7 bis 10 Tage. Die Zeitspanne bis zur Genesung kann jedoch von Person zu Person und von Fall zu Fall unterschiedlich sein.

Ein dauerhafter oder immer wiederkehrender Schnupfen kann verschiedene Ursachen haben – darunter Allergien, wiederkehrende Infektionen, anatomische Anomalien der Nase oder Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung. Eine gründliche Untersuchung durch Ihren HNO-Arzt oder Ihre HNO-Ärztin kann helfen, die genaue Ursache für Ihre anhaltende Verschnupfung zu bestimmen und eine geeignete Behandlung einzuleiten, um Ihre Symptome zu lindern.

Ja, Schnupfen kann ansteckend sein, insbesondere wenn er durch Viren verursacht wird. Die Viren verbreiten sich durch Tröpfcheninfektion, zum Beispiel wenn eine infizierte Person niest, hustet oder spricht, und diese Tröpfchen von einer anderen Person eingeatmet werden oder in Kontakt mit ihren Schleimhäuten gelangen. Es ist daher wichtig, während eines Schnupfens gute Hygienemaßnahmen zu beachten, wie regelmäßiges Händewaschen, das Abdecken von Mund und Nase beim Husten oder Niesen, und das Vermeiden enger persönlicher Kontakte, um der Ansteckung anderer vorzubeugen.

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Hinweise zur Vorbereitung

Für den Erstbesuch sind keine speziellen Vorbereitungen notwendig. 



Es wird empfohlen:
• e-card und Lichtbildausweis mitzubringen
• Vorhandene medizinische Befunde und Medikamentenliste
 bereitzuhalten
• Etwa 5 Minuten vor dem Termin in der Ordination einzutreffen
 (Spielecke vorhanden)

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Das Team von HNO 21 – Ihre HNO-Ordination in Floridsdorf ist bemüht, den Ablauf so effizient und angenehm wie möglich zu gestalten.

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