Die typischen Symptome einer Allergie (Allergieschnupfen) sind behinderte Nasenatmung, vermehrtes Rinnen der Nase, Juckreiz und häufig auch Niesattacken.
In vielen Fällen sind die Beschwerden nicht nur auf die Nase begrenzt. Auch Begleitsymptome wie Augenbeschwerden (Konjunktivitis) sowie Abgeschlagenheit und ein allgemeines Krankheitsgefühl können vorhanden sein. Ein Allergietest ist nicht gefährlich und kann Klarheit bringen!
Viele Allergiker:innen reagieren darüber hinaus auch auf unspezifische Reize wie Rauch, Umweltgifte oder Temperaturschwankungen empfindlicher als Gesunde. Man spricht dann von einer nasalen Hyperreaktivität. Auch diese lässt sich in der Regel gut therapieren.
Asthma, Nahrungsmittelallergien und atopische Ekzeme sind häufig. Das Risiko eines Asthmaleidens ist bei Patient:innen mit einer allergischen Rhinitis 3-mal höher als bei Nicht-Allergiker:innen.
Allergien sind ein weit verbreitetes Gesundheitsproblem in Österreich, das Menschen aller Altersgruppen betrifft. In Wien sind besonders Pollenallergien, Hausstaubmilbenallergien, Schimmel und Tierallergien von Bedeutung. Die aktuelle Pollenbelastung lässt sich z. B. unter https://www.meduniwien.ac.at/web/pollenservice-wien/ kostenfrei abrufen.
Pollenallergien zählen in Wien und auch in Österreich zu den häufigsten Allergien. Birke-, Erle-, Hasel-, Gräser-, Ragweed- und Beifußpollen sind hier zu nennen. Ragweed ist seit mehreren Jahren immer mehr im Vormarsch und insbesondere im Spätsommer und Herbst oftmals für allergische Symptome verantwortlich. Die Symptome reichen von Niesen und einer verstopften oder laufenden Nase bis zu juckenden Augen.
Hausstaubmilben sind ein weiteres bedeutendes Allergen. Diese kleinen Spinnentiere leben im Hausstaub und verursachen Beschwerden wie Niesen, eine laufende Nase und Asthma.
Auch Schimmelpilzsporen sind in feuchten Umgebungen ein gängiges Problem und führen zu allergischen Symptomen. Tierallergene von Hunden und Katzen sind in Wien ebenfalls weit verbreitet.
Um gezielt gegen Allergien vorgehen zu können, ist ein Allergietest ratsam.
Langfristig kann eine unbehandelte Allergie zu ernsten Komplikationen führen. Häufig entwickeln Betroffene eine Sinusitis oder Otitis media, also Entzündungen der Nebenhöhlen und des Mittelohrs, die durch die ständige Reizung der Schleimhäute begünstigt werden. In manchen Fällen verschlechtert sich die allergische Rhinitis sogar zu Asthma. Daher ist ein frühzeitiger Allergietest in Wien ratsam, um das Risiko dieser gesundheitlichen Probleme zu minimieren und frühzeitig geeignete Behandlungsstrategien zu finden.
Ein Allergietest hilft dabei, die Auslöser für eine Allergie genau zu bestimmen und eine passende Behandlung zu finden. Die frühe Diagnose ermöglicht eine individuell angepasste Therapie, die nicht nur die Symptome lindert, sondern auch das Risiko für Langzeitfolgen reduziert.
Allergische Rhinitis, auch Heuschnupfen genannt, ist eine der häufigsten Allergien in Österreich und Wien. Die typischen Symptome wie laufende Nase, Niesen, Nasenverstopfung und Juckreiz können das tägliche Leben stark beeinträchtigen. Ein Allergietest ist dabei ein wichtiger erster Schritt, um die genauen Auslöser zu identifizieren und um eine gezielte Allergietherapie einzuleiten.
Die Symptome der allergischen Rhinitis führen häufig zu Schlafproblemen. Durch eine verstopfte Nase und nächtliches Niesen ist oft an erholsamen Schlaf nicht zu denken. Das beeinträchtigt die Konzentration und kann zu Müdigkeit und Erschöpfung im Alltag führen. Für Berufstätige bedeutet dies eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit, die das Risiko für Fehler und Unfälle erhöht.
Darüber hinaus kann eine allergische Rhinitis das Leben in Wien einschränken: Betroffene meiden Outdoor-Aktivitäten in der Pollensaison, was die Freizeitgestaltung erschwert. Auch Kinder mit Allergien können im schulischen Umfeld beeinträchtigt sein.
Eine Allergie beginnt oft mit milden, scheinbar harmlosen Symptomen wie juckender Nase, Niesen oder tränenden Augen. Doch eine unbehandelte Allergie kann sich im Verlauf deutlich verschlimmern und langfristig erhebliche Gesundheitsrisiken mit sich bringen. In einer Stadt wie Wien, wo Menschen Pollen, Hausstaubmilben und anderen Allergenen ständig ausgesetzt sind, ist eine frühzeitige Diagnose und Behandlung entscheidend, um die Symptome unter Kontrolle zu halten und den Verlauf positiv zu beeinflussen.
Der typische Verlauf einer unbehandelten Allergie zeigt sich zuerst durch saisonale Beschwerden – im Frühjahr sind es Pollen, im Winter oft Hausstaubmilben. Wenn eine Allergie jedoch ignoriert wird, kann sich das Immunsystem weiter sensibilisieren. Das bedeutet, dass der Körper überreagiert und Symptome immer intensiver werden. Betroffene bemerken dann, dass die Beschwerden häufiger auftreten, oft das ganze Jahr über anhalten und sich auf andere Auslöser ausweiten – beispielsweise entwickelt sich aus einer Pollenallergie zusätzlich eine Kreuzallergie auf bestimmte Nahrungsmittel.
Eine unbehandelte Allergie kann auch zu chronischen Folgeerkrankungen führen. Die Nasenschleimhäute werden bei anhaltender Reizung anfälliger, was häufige Nasennebenhöhlenentzündungen oder Mittelohrentzündungen begünstigt. Eine oft unterschätzte Folge ist das Allergie-Asthma, das sich aus langjährigen, unbehandelten Atemwegsallergien entwickeln kann. Asthma bringt nicht nur Atembeschwerden, sondern auch ein erhöhtes Risiko für Anfälle und ernsthafte Atemnot, die das alltägliche Leben stark beeinträchtigen können.
Auch die Lebensqualität leidet stark: Chronischer Juckreiz, Schlafprobleme und Atembeschwerden führen zu Müdigkeit und Konzentrationsstörungen. Im Berufsleben und sozialen Umfeld führt dies nicht selten zu Stress und reduziertem Wohlbefinden.
Bei erneuter Exposition gegenüber demselben Allergen binden die IgE-Antikörper an das Allergen, was eine Kaskade von Immunreaktionen auslöst. Diese Reaktionen führen zur Freisetzung von Entzündungsmediatoren wie Histamin, die für die typischen Allergiesymptome wie Juckreiz, Rötung, Schwellung und Entzündung verantwortlich sind.
Der Verlauf einer Allergie beginnt mit der ersten Exposition gegenüber einem Allergen. Dies kann etwas sein, das eingeatmet, gegessen, injiziert oder durch Hautkontakt aufgenommen wird. Bei der ersten Exposition entwickelt das Immunsystem eine Sensibilisierung gegen das Allergen, wodurch allergenspezifische Antikörper, insbesondere Immunglobulin E (IgE), produziert werden. Diese Phase verläuft oft unbemerkt, da noch keine sichtbaren Symptome auftreten.
Die akuten Symptome einer Allergie können von leicht bis schwer reichen. Bei einer Pollenallergie können beispielsweise Niesen, eine laufende oder eine verstopfte Nase auftreten. Auch juckende Augen und Atembeschwerden sind nicht selten. Bei Nahrungsmittelallergien können Symptome wie Hautausschläge, Magen-Darm-Beschwerden und in schweren Fällen Anaphylaxie auftreten.
Bei längerfristiger Exposition gegenüber dem Allergen können sich chronische Symptome entwickeln. Zum Beispiel kann eine anhaltende allergische Rhinitis zu chronischer Nasenverstopfung, Sinusitis oder sogar zu einem Asthma führen. Chronische Hautreaktionen können bei anhaltender Exposition gegenüber Allergenen wie Nickel oder Latex auftreten.
Die Behandlung und das Management von Allergien (Allergiebehandlung) konzentrieren sich darauf, die Exposition gegenüber dem Allergen zu minimieren, die Symptome zu lindern und langfristige Komplikationen zu verhindern. Dies kann die Verwendung von Antihistaminika, Kortikosteroiden, Allergieimpfungen (Hyposensibilisierung) und Änderungen des Lebensstils umfassen.
Ohne angemessene Behandlung können Allergien zu langfristigen Gesundheitsproblemen führen. Dazu gehören etwa chronische Entzündungen, Asthma oder anderen immunbedingten Erkrankungen. Bei einigen Personen können Allergien im Laufe der Zeit abnehmen oder verschwinden, während sie bei anderen chronisch werden.
Medizinisch unterscheidet man vier Haupttypen von Allergien:
Beim Allergietyp I (Sofort-Typ) treten Beschwerden wie Heuschnupfen, Niesanfälle oder Asthma innerhalb weniger Minuten nach Kontakt mit dem Allergen auf. Es handelt sich um die häufigste Allergieform. Zu den Typ-I-Allergien zählt auch der allergische Schnupfen.
Allergietyp II ist seltener. Dabei reagiert das Immunsystem auf Allergene, die sich auf körpereigenen Zellen befinden – zum Beispiel nach Bluttransfusionen.
Bei Allergietyp III lagern sich Abwehrstoffe mit Allergenen im Gewebe ab und verursachen Entzündungen, zum Beispiel an den Gefäßen.
Allergietyp IV ist der sogenannte Spät-Typ: Hier reagieren bestimmte Abwehrzellen erst nach Stunden oder Tagen. Das ist typischerweise bei Kontaktallergien wie Nickelallergie oder bestimmten Medikamenten der Fall.
Wenn Sie den Verdacht haben, an einer Allergie zu leiden, ist der erste Schritt die Diagnose durch Ihren HNO-Arzt oder Ihre HNO-Ärztin. Bei anhaltenden Beschwerden wie Niesen, Juckreiz, verstopfter Nase oder Atemproblemen kann eine Allergie die Ursache sein. Ein HNO-Spezialist verfügt über das nötige Fachwissen, um den genauen Auslöser der Symptome zu identifizieren und eine passende Behandlung zu empfehlen.
Zunächst wird Ihr HNO-Arzt oder die HNO-Ärztin eine gründliche Anamnese durchführen. Zur genaueren Bestimmung der Allergieauslöser gibt es spezifische Tests. So läuft die Diagnostizierung im Detail ab:
Der erste Schritt in der Diagnose einer Allergie ist eine ausführliche Anamnese. Der HNO-Arzt oder die HNO-Ärztin wird Fragen zu den Symptomen, deren Dauer und Schwere sowie zu möglichen Auslösern stellen. Wichtige Informationen sind auch familiäre Vorbelastungen mit Allergien und die Reaktion auf bestimmte Umweltfaktoren oder Lebensmittel.
Nach der Anamnese folgt eine körperliche Untersuchung. Der Arzt oder die Ärztin inspiziert die Nase, den Rachen und die Ohren, um Anzeichen einer allergischen Reaktion wie Schwellungen, Rötungen oder andere Entzündungszeichen zu erkennen. Besonders bei allergischer Rhinitis sind geschwollene, blasse Nasenschleimhäute ein typischer Befund.
Um die spezifischen Allergene zu identifizieren, die die Symptome auslösen, führt der HNO-Arzt oder die HNO-Ärztin Allergietests durch. Die gängigsten Tests sind der Prick-Test und der Bluttest.
Die gängigsten Tests sind der Prick-Test und der Bluttest. In manchen Fällen wird eine nasale Provokationstestung empfohlen, bei der geringe Mengen des vermuteten Allergens direkt auf die Nasenschleimhaut aufgebracht werden, um die Reaktion des Körpers gezielt zu überprüfen.
Wichtig ist, allergiehemmende Medikamente (z.B. Antihistaminika) für zumindest 72 Stunden vor einer geplanten Testung abzusetzen. Die Diagnose der allergischen Rhinitis ist gesichert, wenn mindestens 2 typische Allergiesymptome und ein positives Testergebnis zu finden sind. Für spezielle Fragestellungen, beziehungsweise bei einem negativen Testergebnis trotz auffälliger Anamnese, können nasale oder konjunktivale Provokationstests angezeigt sein.
Auch mögliche Differenzialdiagnosen sind wichtig zu bedenken, insbesondere einseitige Symptome sollten vom HNO-Facharzt oder der HNO-Fachärztin abgeklärt werden.
Zunächst wird zwischen einem Hauttest und einem Bluttest unterschieden.
Allergie-Hauttests sind die gängigste Methode zur Diagnose von Allergien. Sie sind schnell, relativ einfach durchzuführen und liefern sofortige Ergebnisse. Die häufigsten Hauttests sind der Prick-Test, der Intrakutantest und der Patch-Test.
Sowohl Haut- als auch Bluttests basieren auf der Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Allergene. Bei einer allergischen Reaktion produziert das Immunsystem Antikörper gegen das Allergen. Diese Antikörper lösen dann eine Kette von Ereignissen aus, die zu den typischen Symptomen einer Allergie führen. Die Tests zielen darauf ab, diese Reaktion in einer kontrollierten Umgebung zu provozieren, um das spezifische Allergen zu identifizieren.
Allergie-Bluttests, wie der spezifische IgE-Test, werden verwendet, um die Menge an Antikörpern gegen bestimmte Allergene im Blut zu messen. Sie sind besonders nützlich, wenn Hauttests nicht durchgeführt werden können, beispielsweise bei Patient:innen mit Hauterkrankungen oder solchen, die bestimmte Medikamente einnehmen.
Die Ergebnisse von Allergietests müssen sorgfältig interpretiert werden, da nicht jede Reaktion auf einen Haut- oder Bluttest bedeutet, dass die Person eine aktive Allergie gegen das betreffende Allergen hat. Die Testergebnisse werden zusammen mit der medizinischen Vorgeschichte und den berichteten Symptomen ausgewertet, um eine genaue Diagnose zu stellen.
Bei einem Allergietest sollten Sie folgende Punkte beachten:
Nein! Ein Allergietest ist in der Regel nicht schmerzhaft, aber er kann gewisse Unannehmlichkeiten verursachen.
Die genaue Erfahrung hängt von der Art des Allergietests ab:
Bei Hauttests können nach der Anwendung Reaktionen wie Juckreiz, Rötung oder Schwellung auftreten. Diese Reaktionen sind in der Regel mild und klingen schnell wieder ab.
Aktuelle Therapieempfehlungen werden regelmäßig durch die ARIA (Allergic Rhinitis and its Impact on Asthma) herausgegeben und an den aktuellen Stand der Wissenschaft angepasst. Laut den aktuellen ARIA-Leitlinien wird die Behandlung einer Allergie stufenweise an den Schweregrad der Symptome angepasst.
Zu Beginn kommen bewährte Medikamente wie Antihistaminika oder kortisonhaltige Nasensprays zum Einsatz. Sie können die typischen Beschwerden, die eine Allergie verursacht, rasch und zuverlässig lindern.
Bei mittelgradigen bis schweren Verlaufsformen empfiehlt die moderne Medizin eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung).
Eine Hyposensibilisierung ist eine Methode, die bei allergischer Rhinitis eingesetzt wird. Sie wird auch als allergenspezifische Immuntherapie bezeichnet.
Die Idee hinter der Hyposensibilisierung ist, das Immunsystem der Patient:innen gegen das Allergen abzuhärten, das die allergische Reaktion auslöst. Nach einer solchen Immuntherapie kommt es im besten Fall zu keiner allergischen Reaktion mehr.
Subkutane Immuntherapien werden im MEDamMarkt Ärztezentrum durch PD Dr. Petra Zieglmayer angeboten. Näheres dazu erfahren Sie unter diesem Link.
Das erfahrene Team unserer HNO-Praxis in Wien berät Sie gerne und kann Sie nach erfolgtem Allergietest gerne weiter betreuen!
Die wirkungsvollsten Maßnahmen sind die Vermeidung des allergieauslösenden Stoffes sowie die Pflege der Schleimhäute. Abhängig vom auslösenden Allergen können weitere Maßnahmen sinnvoll sein. Dazu zählen:
Vorsicht beim Lüften während der Pollenflugzeit
Zusätzliche Einflussfaktoren (wie etwa Zigarettenrauch oder verrauchte Räume) meiden
Augen auf bei der Wahl des Urlaubsorts (im Gebirge und am Meer sind die Belastungen geringer)
Eigenstaubsanierung entsprechend einem durchzuführenden Eigenstaubtest
Regelmäßig Staubsaugen und feucht Aufwischen
Verwendung von milbendichter Bettwäsche
Entfernung von Teppichen und Staubfängern
Auf Klimaanlagen verzichten
HEPA-Luftfilter
Atembeschwerden und eine ständig rinnende Nase verbinden viele Menschen, insbesondere Allergiker, mit dem Frühjahr. Doch auch im Herbst können diese Beschwerden durch Allergien ausgelöst sein.
Die ersten kalten und feuchten Herbsttage und trockene Heizungsluft in den Innenräumen sorgen dafür, dass sich Schimmelpilz- und Hausstauballergene besonders stark verbreiten. Doch auch bestimmte Pflanzen, wie der Ragweed (auch Ambrosia oder Traubenkraut genannt), haben im Spätsommer und Herbst Hochsaison. Gerne können Sie bei uns Ihren Allergietest auf Ragweed privat durchführen lassen.
Es gibt einige Hausmittel, die helfen können, Allergiesymptome und allergische Beschwerden wie einen Allergieschnupfen zu lindern. Der Wiener HNO-Arzt Dr. Stefan Edlinger empfiehlt folgende Maßnahmen:
Tee aus Heilpflanzen: Trinken Sie Tee aus Heilpflanzen wie Kamille, Thymian oder Pfefferminze, um Entzündungen zu reduzieren und Ihre Atmung zu erleichtern.
Inhalieren von ätherischen Ölen: Inhalieren Sie ätherische Öle wie Eukalyptus, Minze, um Ihre Atemwege zu beruhigen und Entzündungen zu reduzieren.
Nasenbefeuchter: Verwenden Sie einen Nasenbefeuchter, um Ihre Nasenschleimhäute zu befeuchten und zu beruhigen.
Vitamin C: Vitamin C ist ein Antioxidans, das helfen kann, Entzündungen zu reduzieren. Versuchen Sie, täglich Vitamin C durch den Verzehr von Obst und Gemüse oder durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln zu sich zu nehmen.
Eine Allergie kann sich auf verschiedene Arten äußern. Hier sind einige der häufigsten Symptome:
Juckende Augen: Juckende, tränende oder geschwollene Augen können auf eine allergische Reaktion hinweisen.
Niesen und laufende Nase: Eine allergische Reaktion kann zu häufigem Niesen und einer laufenden Nase führen.
Atembeschwerden: Atemnot, Keuchen oder ein Engegefühl in der Brust können ein Zeichen für eine allergische Reaktion sein.
Übelkeit und Erbrechen: In seltenen Fällen kann eine allergische Reaktion Übelkeit und Erbrechen verursachen.
Eine Allergie zeigt sich anfänglich häufig durch saisonale Beschwerden, zum Beispiel Heuschnupfen im Frühjahr. Die typischen Anzeichen dafür sind eine rinnende Nase, Atembeschwerden, Niesattacken, Juckreiz, tränende Augen sowie Abgeschlagenheit und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Bleibt die Allergie lange unbehandelt, kann es zu einer weiteren Sensibilisierung des Immunsystems kommen, sodass Beschwerden intensiver, häufiger sowie auch nach Kontakt mit weiteren Auslösern auftreten.
Um die Symptome einer Allergie zu lindern, sollte der Kontakt mit den Auslösern so gut wie möglich vermieden werden. Gegen akute Beschwerden helfen Medikamente wie Antihistaminika oder spezielle Nasensprays. Wenn die Symptome häufiger auftreten oder besonders stark sind, sollte man die Allergie mittels Allergietest abklären lassen. So kann eine gezielte Therapie eingeleitet werden, wodurch sich oft eine langfristige Besserung einstellt und Folgeerkrankungen vermieden werden.
Wenn die Beschwerden regelmäßig auftreten, sich verschlimmern oder die Lebensqualität stark einschränken, ist ein Besuch beim HNO-Arzt oder der HNO-Ärztin sinnvoll. Je früher die Ursache bekannt ist, desto besser lässt sich gegensteuern – idealerweise, bevor sich die Allergie verschärft. Bleibt eine Allergie lange unbehandelt, kann es auch zu chronischen Folgeerkrankungen wie Allergie-Asthma kommen.
In Wien sind häufig die Pollen von Birke, Erle, Hasel, Gräsern, Ragweed und Beifuss für Heuschnupfen verantwortlich. Hausstaubmilben, Schimmelpilzsporen und Tierallergene von Hunden und Katzen sind ebenfalls weit verbreitet. Um herauszufinden, auf was genau man allergisch ist und eine gezielte Therapie beginnen zu können, empfiehlt sich ein Allergietest.
Behinderte Nasenatmung, vermehrtes Rinnen der Nase, Juckreiz und häufig auch Niesattacken sind typische Symptome für eine allergische Rhinitis, auch Allergieschnupfen oder Heuschnupfen genannt. Auch juckende, tränende Augen sowie Abgeschlagenheit und ein allgemeines Krankheitsgefühl treten häufig auf.
Antiallergische Medikamente wie Antihistaminika oder kortisonhaltige Nasensprays helfen, die Symptome bei Heuschnupfen zu lindern. Auch regelmäßige Nasenspülungen mit Kochsalzlösung können hilfreich sein. Zudem sollte man versuchen, Kontakt mit den auslösenden Pollen nach Möglichkeit zu meiden. Für langfristige Besserung kann eine allergenspezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) sorgen.
Bei Verdacht auf eine Allergie ist der erste Schritt die Diagnose durch einen HNO-Arzt oder eine HNO-Ärztin. Diese:r führt zuerst eine gründliche Anamnese durch. Darauf folgt meist eine körperliche Untersuchung, um Entzündungen und Reizungen der Schleimhäute festzustellen. Um den genauen Allergieauslöser zu identifizieren, kann ein spezieller Allergietest durchgeführt werden. Beim Prick-Test werden verschiedene Allergene auf die leicht angeritzte Haut aufgetragen und die Reaktion beobachtet. Bei Bedarf folgen Blutuntersuchungen oder Provokationstests.
Unterschieden wird zwischen Haut- und Bluttests. Die häufigsten Hauttests sind der Prick-Test, der Intrakutantest und der Patch-Test. Dabei werden potenzielle Allergene auf oder in die Haut eingebracht und die Reaktion beobachtet. Bluttests messen hingegen bestimmte Antikörper im Blut. Welcher Test sinnvoll ist, hängt von den individuellen Beschwerden sowie weiteren Faktoren ab. Ein Allergietest ist nicht schmerzhaft, je nach Arzt kann es aber zu gewissen Unannehmlichkeiten (zum Beispiel durch die Blutabnahme) kommen.
Die Behandlung richtet sich nach Art und Schwere der Allergie. Ziel ist es, die Symptome zu lindern und langfristige Komplikationen zu verhindern. In vielen Fällen kommen Antihistaminika, Kortikosteroide oder Allergieimpfungen (Hyposensibilisierung) zum Einsatz. Auch Änderungen des Lebensstils können sinnvoll sein.
Die Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung genannt, gewöhnt das Immunsystem schrittweise an das Allergen. Über einen längeren Zeitraum erhält der Körper regelmäßig kleine Mengen des Auslösers – entweder als Injektion, Tablette oder Tropfen. Ziel ist es, die allergische Reaktion langfristig abzuschwächen oder ganz zu verhindern. Die Immuntherapie dauert meist mehrere Monate bis Jahre, zeigt aber bei vielen Patient:innen sehr gute Erfolge, besonders bei Pollen-, Milben- oder Insektengiftallergien. Sie sollte immer unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.
Allergietests und subkutane Immuntherapien werden im MEDamMarkt Ärztezentrum in Wien angeboten. Weitere Informationen dazu finden Sie unter folgendem Link.
Für den Erstbesuch sind keine speziellen Vorbereitungen notwendig.
Es wird empfohlen:
• e-card und Lichtbildausweis mitzubringen
• Vorhandene medizinische Befunde und Medikamentenliste
bereitzuhalten
• Etwa 5 Minuten vor dem Termin in der Ordination einzutreffen
(Spielecke vorhanden)
Das Team von HNO 21 – Ihre HNO-Ordination in Floridsdorf ist bemüht, den Ablauf so effizient und angenehm wie möglich zu gestalten.